Schluss mit Diäten! Warum standardisierte Diäten für die meisten Frauen nicht funktionieren!

Zum Tag des Kaffees möchten wir die Frage klären: Macht Kaffee dick?
Hier erfährst Du, was Du über individualisierte Ernährung wissen musst. Mache endlich Schluss mit der x-ten Diät und stelle Deine Ernährung stattdessen so um, dass sie Deinen Stoffwechsel unterstützt – anstatt ihn zu verlangsamen.
„… denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“
Hermann Hesse
Aktuell sind viele Menschen – besonders Frauen – verunsichert und verwirrt darüber, welche Ernährungsweise die Richtige für sie ist. Manche wollen Gewicht reduzieren, andere nehmen wahr, dass ihre Ernährungsweise ihnen nicht die Energie und Vitalität verschafft, die sie sich wünschen.
Wäre es nicht wunderbar, wirklich 100 % genau zu wissen, welche Ernährungsform oder Diät für Dich wirklich funktioniert?
Stell Dir vor, Du hättest einen ganz persönlichen individuellen Ernährungsplan, der genau auf Deine ganz persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist; Mit dem Du abnimmst, aber trotzdem weiterhin lecker essen kannst.
Eine personalisierte Ernährung, die Dir schmeckt – die auch Kalorienbomben enthalten darf und Dich mit allen Vitaminen und Nährstoffen versorgt, die Dein System aktuell braucht! Zu schön, um wahr zu sein???? Wart’s ab …
Vergiss, was Du über gesunden Spinat und schädliches Eis gelernt hast! Personalisierte Ernährung stellt unter Umständen alles auf den Kopf, von dem Du bisher ausgegangen bist.
Wenn Du nicht unnötig auf Dinge verzichten willst, die Dich glücklich machen und Dir Energie geben, dann lies weiter und erfahre, was die neuere Forschung zum Stoffwechsel und den verschiedenen Einflüssen auf unser Gewicht und unseren Energielevel zu Tage gefördert hat.
Die überraschende Wahrheit gleich vorne weg: Es gibt keine Standard-Diät und keine Standard-Ernährungsweise, die für jeden Menschen den gewünschten Effekt hat. Jeder Körper ist einzigartig und hat individuelle Bedürfnisse!
Das ist nichts Neues?
Nein, das ist wirklich nichts Neues, aber es wirft die Frage auf, warum wir trotzdem annehmen, dass es die eine Ernährungsweise, die eine Diät gibt, die für alle richtig ist und die auf mirakulöse Weise den Durchbruch in Sachen Gewichtsreduktion bringt.
In diesem Blogartikel werde ich Dir zeigen, warum es so wichtig ist, Dein eigenes Biofeedback-System zu befragen und es lesen zu lernen. Denn Du bist der einzige Mensch auf der Welt, der überhaupt beurteilen kann, was Du aktuell in dieser Situation wirklich brauchst.
Vielleicht bist Du Dir dessen nicht bewusst – warum auch sonst liest Du diesen Artikel – aber Dein System, die Dreiheit aus Körper, Emotionen und Intellekt weiß genau, was es aktuell braucht. Mit einfachen Testmethoden kannst Du Dein körpereigenes Biofeedback-System befragen, ausprobieren und lernen, dem verlängerten Arm Deines Unterbewusstseins zu vertrauen.

Warum individualisierte Ernährung besonders für Frauen so wichtig ist.
Weibliche Körper ticken anders als männliche. Das hast Du bestimmt schon festgestellt, wenn es beispielsweise darum geht, wer in der Beziehung ohne Folgen wie viele Stücke Schwarzwälder-Kirsch-Torte essen kann…
Der weibliche Körper hat zudem in unterschiedlichen Lebensphasen ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Mit den hormonellen Ups and Downs in der Pubertät, in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren verändert sich der Stoffwechsel, die Schilddrüse macht, was sie will – oder sie macht nicht mehr, was sie soll.
Jeder dritte Erwachsene in Deutschland entwickelt im Lauf seines Lebens eine Schilddrüsenveränderung. Acht bis zehn Millionen sind von einer Hashimoto-Thyreoiditis betroffen. Und das dominante Geschlecht bei Schilddrüsenleiden sind Frauen. Sie erkranken 10- bis 15-mal häufiger an Hashimoto als Männer.
Eine nicht optimal arbeitende Schilddrüse kann den gesamten Stoffwechsel herunterfahren oder sogar lahmlegen. Da nützt eine standardisierte Diät z. B. nichts. Wobei eine die Schilddrüse unterstützende Ernährungsform eine Menge für Stoffwechsel und Gewichtsreduktion bringen kann.
Aber nicht nur Dein Körper und Dein Stoffwechsel – also die Art und Weise, wie Du die Nahrung, die Du aufnimmst, umwandelst und in Energie transformierst ist absolut einzigartig.
Auch Deine individuelle Art zu denken und zu fühlen und damit Deine besondere Art und Weise Stress zu produzieren oder Stress abzubauen, sind absolut einzigartig. Du bist ein ganz besonderer Mensch mit individuellen Vorlieben und Abneigungen, mit genetischen Voraussetzungen durch Deine Eltern und Großeltern, mit einer bestimmten Konstitution und der Neigung zu bestimmten Krankheiten. Wie also können wir annehmen, dass eine One-Fits-All-Ernährungslösung Dir genau die Veränderung bietet, die Du Dir wünschst?
Die rein physische Individualität, die Du mitbringst, ist eine Sache. Der zeitliche Faktor kommt noch hinzu: Aus Erfahrung weißt Du selbst, dass Du zu unterschiedlichen Zeiten im Leben unterschiedliche Bedürfnisse hast. In der Schwangerschaft brauchst Du eine andere Ernährung als in den Wechseljahren. Wenn Du Dich auf einen Marathon vorbereitest, hast Du einen anderen Nährstoffbedarf als im Endspurt einer Projektabgabe, die Dich 12 Stunden täglich mit übereinandergeschlagenen Beinen sitzend an Deinen Rechner fesselt.
Das leuchtet ein, aber hast Du auch schon einmal darüber nachgedacht, dass (sogenannte) gesunde Nahrungsmittel auf unterschiedliche Menschen unterschiedlich wirken und je nach Veranlagung z. B. Stoffwechsel anregende und Stoffwechsel verlangsamende Wirkungen haben können?
Nein? Ich lange Zeit auch nicht … bis ich eines Tages eine überraschende Entdeckung machte:
Schluss mit Standard-Diäten: Warum eine personalisierte Herangehensweise erfolgversprechender ist:

Mein Mann und ich sind leidenschaftliche Warm-Frühstücker. Wenn wir genügend Zeit haben, gerne auch mit pochierten Eiern oder Eggs Benedict von unseren zauberhaften schwedischen Blumen-Hühnern.
An normalen Arbeitstagen lässt sich das in der Regel zeitlich nicht umsetzen, darum frühstücken wir dann Porridge (warmen Haferflockenbrei). Das geht schnell – ist nachhaltig, nahrhaft und lecker.
Mein Mann mag seinen Porridge gerne süß. Um keinen raffinierten Zucker zu verwenden, habe ich täglich eine Banane zerdrückt und in den gekochten Haferbrei gerührt.
Das ist ausgesprochen lecker, aber leider hat dieses Frühstück für mich nie bis zum Mittag gereicht. Spätestens so gegen 11.00 bekam ich einen Riesenhunger! Zugegeben, manchmal war es auch einfach nur ein Riesenappetit, aber wie auch immer wir es nennen, zwischen 9:00 und 11:00 brauchte ich ETWAS.
Einen Cappuccino, einen Schokoriegel, ein Stück Obst, eine Tüte Studentenfutter… irgendetwas, das mich über den Vormittag bis zum Mittagessen rettete.
Eines Tages gingen mir die Bananen aus. Wir waren beide zu beschäftigt, um rechtzeitig einkaufen zu gehen. Der Bioladen ist nicht gerade um die Ecke und Nicht-Bio-Bananen kommen weder ins Haus noch in den Brei.
Es half nichts. Es gab an diesem Morgen Porridge, schottische Art – mit Wasser, einem kleinen Stück Butter und einer Prise Salz.
Mein Mann zog ein Gesicht, löffelte aber tapfer sein fades Frühstück. Ich fand es gar nicht schlimm, denn ich bin sowieso im Team salzig, immer ganz vorn mit dabei.
Die Überraschung stellte sich dann im Laufe des Vormittags ein!
Es dauerte eine Weile, bis mir auffiel, dass ich bis zum Mittag überhaupt keinen Hunger hatte – auch keinen Appetit. Ich war satt und zufrieden bis zur nächsten Mahlzeit.
Zufall?
Das wollte ich herausfinden. Also behielt ich meineFrühstücksveränderungg für ein paar Tage bei und beobachtete mich und meinen Hunger.
Es blieb dabei! Wenn ich die Banane wegließ, kam ich mit meinem Schälchen Porridge problemlos satt und glücklich über den Vormittag und benötigte nichts zwischendurch.
Gab ich aber wieder eine Banane oder andere Früchte hinzu, stellte sich sofort auf halber Strecke erneut der große Hunger ein.
Achtung – dies soll keine Aufforderung sein, diese Umstellung 1:1 nachzumachen! Es ist kein allgemeingültiger Umsetzungstipp gegen Vormittags-Snack-Hunger, denn bei meinem Mann war es genau umgekehrt. Er hält den Vormittag besser mit der Banane durch und bekommt Hunger, wenn er sie weglässt.
Damit war ein neues Familien-Forschungsprojekt geboren. Wir arbeiten beide mit Menschen, haben aber sehr unterschiedliches Klientel mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen. Deshalb war es interessant zu schauen, wie die verschiedenen Menschen auf unterschiedliche Nahrungsmittel, Nahrungsmittelgruppen, Kombinationen von Nahrungsmitteln und Nahrungsaufnahme zu unterschiedlichen Zeiten reagierten und wie sich ihr Stoffwechsel diesbezüglich verhielt.
Wir waren erstaunt, als wir schon nach kurzer Zeit erkannten, dass wir praktisch alles, was wir über gesunde Ernährung gelernt hatten, ad acta legen konnten. Auf keinen Fall konnten wir die Empfehlungen, die wir aus Studium, Literatur und diversen Fortbildungen mitgenommen hatten 1:1 an unsere Klienten und Patienten weitergeben, denn ganz offenbar reagieren Menschen ganz individuell auf bestimmte Lebensmittel oder Ernährungsformen. Während der eine literweise Orangensaft trinken konnte, ohne den geringsten Ausreißer im Blutzucker zu verursachen, reichte bei einem anderen schon eine einzige Orange, um den Zuckerspiegel in die Höhe schnellen zu lassen. Wirklich überrascht waren wir über die Ergebnisse nach dem Genuss von Müsliriegeln, Chips und Sahneeis!
Auch gab es keine Guideline für jeden Einzelnen, die dauerhaft Bestand hatte, denn wie oben beschrieben hat der Körper in unterschiedlichen Lebensphasen oder bei unterschiedlichen Anforderungen einen wechselnden Bedarf an Vitaminen und Nährstoffen – ebenso an die Nahrungsmenge und ggf. auch an die Zeiten, in denen er Nahrung braucht.
Wie also soll da eine Ernährungsform der allein selig machende Schlüssel zu Gesundheit, Wunschgewicht und körperlicher und geistiger Fitness sein? Wir wollten es wissen!

Das Konzept der individualisierten Ernährung und des körpereigenen Biofeedbacks.
Gemeinsam mit unseren Klienten und Patienten stiegen wir in die Forschung zu individualisierter Ernährung ein.
Wir maßen und dokumentierten das Gewicht, erhoben Daten zum Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme und suchten in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur. Wir entdeckten die Forschungsarbeiten von Eran Segal Professor für Systembiologie und angewandte Mathematik/Computerwissenschaften am Weizmann Institute of Science. Er forschte zum Zusammenhang von Ernährung, Genetik, Mikrobiom und genetischer Regulation.
Wir ließen die Probanden Listen anfertigen, wann sie was genau und wie viel genau gegessen hatten, zu welchen Zeiten in welchen Kombinationen, unter welchen Bedingungen und setzten diese Informationen mit ihrem aktuellen Stresslevel in Beziehung. Dazu sammelten wir noch die subjektive Einschätzung der Klienten ein und stellten fest, dass eine stoffwechseloptimierte Ernährung eine absolut individuelle Angelegenheit ist.
Wir erkannten, dass es keine funktionierende Diät oder Ernährungsform „von der Stange“ geben kann.
Was es gibt, ist eine aktuell beste Form der Ernährung für diesen Menschen in dieser Situation mit … und das kommt noch hinzu … einem aktuellen Ziel.
Die optimale Ernährung ist abhängig von Deinem aktuellen Ziel!
Ulrike Sawert
Leiterin des Instituts für Transpersonale Kinesiologie, seit 1993 selbstständig als Dozentin, Kinesiologin und Coach in Oldenburg. Zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie (DGAK). Supervisorin des Berufsverbands DGAK, vom International Kinesiology College (IKC) zertifizierte Instruktorin. Member of the International Association of Specialised Kinesiologists (IASK). Vom Forum Wertorientierung in der Weiterbildung ausgezeichnet für Qualität, Transparenz und Integrität. Eine der wenigen vom Polaris International College zertifizierten Lehrerinnen für Transformationskinesiologie weltweit.









